Urlaub Herbst 2025
Teil 5 Bernburg - Merseburg - Querfurt - Freyberg
12.09.2025

 


Von Fürstenberg fuhr ich zunaächst auf der A 14 und dann auf der Bundesstraße 6 nach Bernburg an der Saale.

Das Fürstentum Anhalt-Bernburg war ein deutsches Fürstentum zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, des Rheinbundes und des Deutschen Bundes. Es bestand unter diesem Namen von 1252 bis 1468 und von 1603 bis 1863. Dann wurde das Territorium in das Herzogtum Anhalt eingegliedert.

Nach dem Tod von Heinrich I. von Anhalt im Jahr 1252 entstanden durch Erbteilung des Fürstentums Anhalt die drei Fürstentümer Anhalt-Aschersleben, Anhalt-Bernburg und Anhalt-Köthen. Bernhard I. von Anhalt, zweiter Sohn Heinrichs I., erhielt die Gebiete um Bernburg und Ballenstedt und begründete dort die alte Linie Anhalt-Bernburg. Auch Staßfurt, Wiederstedt und Reppichau zählten zu seinem Herrschaftsgebiet. 1468 erlosch die regierende Fürstenfamilie im Mannesstamm mit dem Tod von Bernhard VI. und kam zum Teil sofort, zum Teil nach dem Tod seiner Witwe Hedwig von Sagan († 1497; Tochter von Johann I. von Sagan) an das Fürstentum Anhalt-Zerbst.
Im Jahr 1603 beschlossen die fünf anhaltischen Fürsten eine Erbteilung in Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Köthen, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Zerbst zum Jahr 1611. Zum Fürstentum Anhalt-Bernburg unter Christian I. gehörten demnach Bernburg, Plötzkau, Ballenstedt, Gröbzig, Hoym, Harzgerode und Güntersberge sowie stolbergische Pfandgüter. Durch Erbteilung wurde 1635 das Fürstentum unter den Söhnen Christians I. in Anhalt-Bernburg (Christian II.) und die Nebenlinie Anhalt-Harzgerode (Friedrich) aufgespalten; die beiden Teile wurden 1709 – nach dem Tod von Wilhelm Ludwig von Anhalt-Bernburg-Harzgerode – erneut vereinigt.  …… weiterlesen

Reisebericht
Ich fand einen sehr schönen Wohnmobilstellplatz am Saale-Strand und wurde von einem Spielmannszug junger Musiker begrüßt, die zu einer Probe angetreten waren.
Die Stadt Bernburg besteht aus einer Altstadt auf der linken Seite der Saale (St. Marienkirche) und der Neustadt auf der gegenüberliegenden Seite.
Ich ließ mich von einer Fähre auf die linke Site der Saale bringen, schaute mir St. Marien an und fuhr mit der ehemaligen
"Pioniereisenbahn", die heute von der Bernburger Freizeit GmbH betrieben wird. Die Strecke ist 1,6 km lang, Endstation ist das Paradies.

Mit der Fähre ging es zurück auf die rchte Seite, ich bestaunte die Saale-Schleuse, die keine Schleusentore im herkömmliche Sinne besitzt sondern Absperrtore, hochgezogen bzw. heruntergelasen werden. Anschließend ging ich zum Schloß hinauf und geno´ßeinen herrlichen Blick auf die Saale.
 

Drei Sehenswürdigkeiten sollte man sich ansehen:


*** Die Kirche St. Marien

*** Das Schloß

*** Die Schleuse

   
   
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Reisebericht
Am nächsten Morgen verließ ich Bernburg, fuhr auf der Bundesstraße 71 bis Könnern und dann auf der Bundesstraße 6 nach Merseburg an der Saale und übernachtete auf dem Parkplatz neben der Gärtnerei Lippold, meiner Verwandtschaft.
Von Merseburg an der Saale fuhr ich über Schafstädt nach Querfurt, um die Burg zu besichtigen.


Die Burg Querfurt steht in der Stadt Querfurt im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Die Höhenburg gehört zu den größten mittelalterlichen Burgen in Deutschland und nimmt eine Fläche ein, welche die Wartburg sieben Mal aufnehmen könnte.[1] Die im Eigentum des Saalekreises befindliche Anlage ist eine Station an der Straße der Romanik.
Vom Burggelände sind bereits frühbronzezeitliche Funde bekannt. Es handelt sich dabei um Gräber der Aunjetitzer Kultur und Lesefunde von einem Acker im Bereich des Vorburggeländes. Aus diesem Grund wurde durch den Bereich für Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf dem Gelände der Vorburg und im angrenzenden Bauernmuseum eine geomagnetische Prospektion durchgeführt, bei der drei Gräben zu Tage traten. Zwei davon konnten 2006 in einer Grabung dokumentiert werden. Die zeitliche Einordnung des südlichen Grabens wird im Moment über die darin gefundenen Knochen und Holzkohlen naturwissenschaftlich ermittelt (Radiokarbondatierung). Aus den in den nördlichen Grabungsschnitten gelegenen Gruben konnte nur wenig datierbares Material gewonnen werden. Da die Grabung in diesem Bereich jedoch erst im August 2007 durchgeführt wurde, stehen die Ergebnisse noch aus. ….. weiterlesen


 

   
   
       
       
   
  Bernhard von Clairvaux 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Die Reconquista - Ausstellung auf der Burg   

 Die Reconquista - Ausstellung auf der Burg  

   





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Stolperstein Merseburg
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