Das Jüdische Museum in München
       
  Beschriftungen Schaufensterscheiben    Bistro-Bereich 


Das Jüdische Museum München (hebräis המוזיאון היהודי במינכן) ist ein jüdisches Museum der bayerischen Landeshauptstadt München und wird durch das Münchner Kulturreferat getragen.
Es ist Teil des 
Jüdischen Zentrums am Münchner Sankt-Jakobs-Platz und wurde am 22. März 2007 eröffnet. Erste Überlegungen zur Gründung gab es schon um 1928.
Nach dem 
Holocaust befürwortete der langjährige Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Hans Lamm, die Gründung eines solchen Museums, konnte dies aber nicht realisieren.
In den 1980er Jahren eröffnete der Galerist Richard Grimm in der 
Maximilianstraße auf 28 Quadratmetern ein privates Jüdisches Museum, das er auf eigene Kosten unterhielt.
Nach zehn Jahren nahm die Israelitische Kultusgemeinde die Sammlung auf und stellte Ausstellungsräume im 
Gemeindezentrum in der Reichenbachstraße 27 zur Verfügung. 
Dieses „Interimsmuseum“ wurde bis 2001 von Richard Grimm geleitet, dann als städtische Einrichtung in Zusammenarbeit mit dem 
Münchner Stadtmuseum und dem Stadtarchiv betrieben....   
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Das Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz

In direkter Nachbarschaft zu Marienplatz und Viktualienmarkt am St.-Jakobs-Platz befindet sich ein einzigartiges architektonisches Ensemble, das in seiner Lebendigkeit und Vielseitigkeit die Münchner Stadtgesellschaft entscheidend prägt:
Das Jüdische Zentrum, bestehend aus der 2006 eingeweihten Hauptsynagoge, dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und dem 2007 eröffneten Jüdischen Museum München, das in der Trägerschaft der Landeshauptstadt München liegt.
Das Architektenteam Wandel, Hoefer, Lorch konnte mit seinem Wettbewerbsbeitrag - den drei eigenständigen, kubisch gestalteten Gebäuden - überzeugen. Die kunstvolle Schaffung einer architektonischen Einheit trotz dreier voneinander losgelöster Gebäude, gelingt vor allem durch die Verwendung des Travertin-Steins aus der Schwäbischen Alb als verbindendem Baumaterial. Auch wird der Eindruck der Einheitlichkeit durch die miteinander korrespondierende Formensprache unterstützt und durch Blickachsen und Passagen zwischen den drei Gebäuden für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht.
Bauherren
Jüdisches Museum München und Platzgestaltung: Landeshauptstadt München
Synagoge und Gemeindezentrum: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Architektur Synagoge, Gemeindezentrum und Jüdisches Museum München: Wandel Hoefer Lorch Architekten, Saarbrücken
Platzgestaltung St.-Jakobs-Platz:
Regina Poly, Garten- und Landschaftsarchitektin, Berlin 

Mein Eindruck:
Wenn man von der Prälat-Zistl-Straße auf das Museum zuläuft, fallen einem sofort ie Beschriftungen auf den Schaufensern des Erdgeschosses (Cafeteria und Buchhandlung) auf.
Im Untergeschoß befinden sich Garderobe, Toiletten und die Dauerausstellung, das Leben der Juden in München bis zur Vertreibung, Gebrauchsgegenstände, Begriffe des jüdischen Glaubens,
das zweite und dritte Geschoß zeigt wechselnde Ausstellungen; bei meinem Besuch - Yalla und die Malerin Fahria 
Um die Geschosse zu erreichen, kann man den Aufzug benutzen oder über eine sehr lange Treppe zu den Etagen gehen.
Diese Treppe fand ich sehr problematisch, weil der Blick vom Anfang der Treppe nach unten nicht für ale Personengruppen unproblematisch ist.

Im Jüdischen Museum München gibt es mehrere bauliche Fluchtwege für den Notfall, die auch bei einem Ausfall des Aufzugs genutzt werden können. Treppenhäuser: Das Museum ist mit regulären, breiten Treppenhäusern ausgestattet, die alle Etagen (vom Untergeschoss über das Foyer bis in die beiden Obergeschosse) miteinander verbinden (Kommentar des Museums)

     
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Die entscheidenden Jahre

  Jüdische Hochzeit  
   



Der jüdische Witz thematisiert das Leben und die Geschichte der Juden. Oft bezieht er sich auf tatsächliche oder vermeintliche jüdische Eigenschaften wie zum Beispiel Chuzpe und Geschäftssinn. Im Gegensatz dazu steht der böse Judenwitz,[1] der, von Nichtjuden erzählt, Juden diffamiert oder verächtlich macht. In einer älteren Bedeutung des Wortes Witz steht der Begriff für einen Juden häufig zugeschriebenen scharfen Verstand.
Es gibt auch Bücher mit dem Titel Der jüdische Witz, unter anderem von der Schweizer Schriftstellerin Salcia Landmann, von Burkhard Meyer-Sickendiek und vom Österreicher Hermann Hakel.
Der Österreicher Moritz Gottlieb Saphir galt als Meister des jüdischen Witzes
Traditionell gab es im christlichen Umfeld, in dem Juden lebten, bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Ansicht, dass Juden keinen Humor hätten, weil ihr oft schwieriges Leben wenig Anlass zur Freude gab. Der jüdische Witz, wie er später medial und auch von Nichtjuden rezipiert wurde, entstand im ausgehenden 19. Jahrhundert im Kontext massiver Auswanderung und der Konfrontation von alten und neuen Weltbildern  ….. weiterlesen Wikipedia

   
   

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