2025 Urlaub Herbst Teil 6
Spreewald - Münchhofe - Moritzburg - Pirna - Dresden 

 
Am 20.10.2025 fuhr ich von Berlin mit Abstecher in Potsdam nach Ludwigsfelde, Rangsdorf und Mittenwalde nach Halbe (71,00 km) und legte einen
Zwischenstopp ein.

In Halbe leitete mein Großvater den Bahnhofsbetrieb, nachdem sein Arbeitsplatz am Lehrter Bahnhof in Berlin ab Herbst 1943 durch Bombardierungen
zerstört war, siehe https://www.jetschke-familien.de/Opas-Erlebnisse.htm
 
   

Die Signallatene habe ich in Halbe erwerben können,nachdem die Flügelsignale durch Lichtsignale ersetzt wurden.

Von Halbe fuhr ich nach Lübben im Spreewald auf den Knaus-Campingplatz, auf dem ich mich auch schon im Jahr davor wohlfühlte (35 km).


Der Spreewald

Der Spreewald als grünes Venedig - 100 Kilometer südlich von Berlin, ist ein besonderes Naturerlebnis im Reiseland Brandenburg. Seit 1991 genießt der Spreewald als Biosphärenreservat die Anerkennung der UNESCO und wurde damit Bestandteil eines weltweiten Netzes großflächig angelegter Schutzgebiete. Seltene Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren Lebensraum.
Wie ein dichtes Netz durchziehen die Wasserarme (Fließe) den Spreewald. Rund 300 Kilometer Wasserwegenetz können mit dem Paddelboot, Kanu, Kajak oder auch bei einer gemütlichen Kahnfahrt durch den Ober- und Unterspreewald erkundet werden. Eine Vielzahl kleinerer und größerer Kahnhäfen bieten sowohl Kurz- als auch Tageskahnfahrten mit den schönsten Routen an. Vorbei kommt man dabei an Wiese, Wald und Weide und an liebevoll erhaltenen Blockhäusern mit Stroh- und Schilfdächern, die von der slawischen Besiedlung seit dem 6. Jahrhundert zeugen. ......weiterlesen
Quelle Wikipedia


     
     
     
     
   
    Wilhelm Graf zu Lynar 
     
     
Nach einer obligatorischen Kahnfahrt und einen Ausflug per Fahrrad ach Lübbenau (25km) kehrte ich abends in einer der vielen Gaststätten ein.

Von Lübben fuhr ich  nach Lieberose/Münchhofe, 36km.

Am 22.10. besuchte ich meine entfernet Verwandtschaft. Die Vebindung geht auf eine Hochzeit am 07.07.1807 zurück. Auch damals kannte man schon an seltenen Daten zu heiraten. 
Gottlob Erdmann Jetzschke
* 31.03.1780 Lieberose, Bürger
 
Geheiratet am 07.07.1807
Lieberose
 
Dorothea Elisabeth Kriskin (Kriske)
* 27.11.1783 Münchhofe/Lieberose, Die Familie der Kriske/Kriskin läßt sich in Münchhofe bis ca. 1480 zurückverfolgen
 
 

     
   Von meinem Urgroßcousin zur
DDR-Zeit zusammengebaut
 

Auf dem Weg von Münchhofe nach Cottbus-Peitz auf der Bundesstrße 168 entdeckte ichabseits der Straße auf Nebengleicen diese historischen Fahrzeuge vom Lausitzer Dampflok-Club, 33 km..
Das war natürlich eien Aufenthalt wert.  
    Beschriftung in allen Sprachen zur DDR-Zeit
  https://ldcev.de/  

Von Cottbus ging es weiter aufderBundesstraße 169 nach Senftenberg, ab dort auf der A 13 nach Raderberg und Moritzburg.
Hier fand ich noch ein Platz auf dem sehr schönen Wohnmobilstellplatz (Anzahl begrenzt), 93 km

Am Abend ging ich noch in as Restaurant, das sich unweite des Wohnmoblstellplatzes befindet.

 

Brücke war eine Künstlergruppe (auch „KG Brücke“), die heute als wichtiger Vertreter des Expressionismus und als Wegbereiter der klassischen Moderne gilt.
Sie wurde am 7. Juni 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet und im Mai 1913 in Berlin aufgelöst Weitere Mitglieder waren Max Pechstein, Otto Mueller und Cuno Amiet, kurzzeitig auch Emil Nolde und Kees van Dongen.
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Schloß Moritzburg

Das auf ein Jagdhaus des 16. Jahrhunderts zurückgehende Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert unter August dem Starken. Der Bau, dessen Hauptachse von Süd nach Nord verläuft, erhebt sich auf einer künstlichen Insel im Schlossteich (Karte). Die barocke Vierflügelanlage mit vier direkt mit dem Hauptbau verbundenen Türmen ruht auf einem podestartigen Sockelgeschoss. Acht ehemalige Wachhäuschen sind auf der Insel rings um das Schloss gruppiert. Das Innere war in insgesamt zwölf Wohnquartiere mit insgesamt 200 Räumen aufgegliedert. Beherbergt wurden hier die kurfürstlich-königliche Familie und ihre Gäste sowie die Dienerschaft. Die Eingangshallen im Erdgeschoss erinnern mit ihren Kreuzgewölben an das alte Jagdhaus, den Renaissancebau des Herzogs Moritz von Sachsen. Im ersten Obergeschoss befinden sich die vier großen Prunksäle (Billardsaal, Speisesaal, Steinsaal und Monströsensaal), welche jeweils zwei Geschosse hoch sind. Die vier Türme des Schlosses werden nach ihrer ursprünglichen Funktion bezeichnet. Der nordöstliche Küchenturm diente ehemals der Belieferung des Speisesaals, der nordwestliche Backturm enthielt die Bäckerei. Südöstlich liegt der Amtsturm, südwestlich der Jägerturm. Die Gewölbe im Sockelgeschoss wurden als Hofküche, Lagerräume und Pferdeställe benutzt.[8] In den Kellern der Türme waren ebenfalls Wirtschaftsräume untergebracht. Außen herum ist das Schloss mit einer Terrassenanlage versehen. ..... weiterlesen Quelle Wikipedia




 
     
     
     

Vor 200 Jahren betraten Inuit aus dem eisigen Labrador an der kanadischen Ostküste erstmals sächsischen Boden. Diese historische Begegnung steht ab Juni 2025 im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Dünnes Eis - Inuit zur Schau gestellt“.
Die jungen Inuit George und Mary verließen Anfang der 1820er Jahre mit dem US-amerikanischen Kapitän Samuel Hadlock ihre Heimat und tourten mit einer Show ihrer indigenen Lebensweise und Kultur durch Europa. 1825 weilten sie auf Schloss Moritzburg, wo George mit seiner Demonstration einer Kenterrolle im Kajak auf dem Schlossteich den gesamten Hof unterhielt. (Schloß Moritzburg) 

     
     


Landgestüt Moritzburg

Das Landgestüt Moritzburg ist das Landgestüt der Länder Sachsen und Thüringen. Es befindet sich in Moritzburg bei Dresden. Gemeinsam mit dem Hauptgestüt Graditz bildet es die Sächsische Gestütsverwaltung und ist seit 2004 ein kaufmännisch ausgerichteter Staatsbetrieb.Die Aufgaben des Landgestütes umfassen hauptsächlich die Bereitstellung von Landbeschälern der Rassen Warmblut, Schweres Warmblut, Kaltblut und Haflinger für die Freistaaten Sachsen und Thüringen sowie die Durchführung von Hengst- und Stutenleistungsprüfungen. Weiterhin bietet die in das Landgestüt integrierte Landesfachschule für Reiten und Fahren Lehrgänge an. Die jährlich im September abgehaltenen Hengstparaden, die im Jahr 1924 erstmals stattfanden, sind überregional bekannt. .... weiterlesen  Quelle Wikipedia

     
     
Am zweiten Tag meines Aufenthaltes fuhr ich mit der Lößnitztalbahn ab Moritzburg einmal die ganze Strecke rauf und runter


Die Lößnitztalbahn

Die Schmalspurbahn Radebeul Ost–Radeburg ist eine sächsische Schmalspurbahn in der Spurweite von 750 mm außerhalb der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Für die Strecke wird heute auch die offiziell 1998 vergebene Marketingbezeichnung Lößnitzgrundbahn verwendet, die auch von der Denkmalpflege als Bauwerksname der Sachgesamtheit verwendet wird. Umgangssprachlich wird sie dagegen meist als Lößnitzdackel (kurz auch Dackel) oder früher Grundwurm bezeichnet.Überregional bekannt ist die Strecke vor allem aufgrund des 1974 eingeführten Traditionsverkehrs mit historischen Lokomotiven und Wagen aus der Frühzeit der sächsischen Schmalspurbahnen. Die gemeindeübergreifende Lößnitzgrundbahn ist, einschließlich der Gleisanlagen und der Fernmelde-Freileitung, als Sachgesamtheit ein Kulturdenkmal; neben Radebeul verzeichnen auch die Gemeinden Moritzburg und Rade   .... weiterlesen

 
     
     
     
     
     
     

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Von Moritzburg fuhr ich am Nachmittag nach Dresden und Pirna auf den Campingplatz direkt an der Elbe, 50 km.

Der Campingplatz "Wasserplatz" zeichnet sich durch die zentrale Lage aus, sowohl zur Stadt als auch zum Bahnhof, wenn man mit dem Deutschland-Ticket mal nach Dreden oder Bad Schandau fahren möchte,wie ich es getan habe. Der Platz hat verschiedene Platzkategorien. Wer vorne (Elbe) wohnn möcht, zahlt etwas mehr als für die hinteren Plätze.


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Reisebericht

Am Nachmittag ging ich zum Anliegeplatz der Sächsischen Dapfschifffahrtsgeselschaft und fuhr bis Dresden. Hinein durch die Gasse zum Markt und zur Frauenkirche. Gespeist habe ich am Abend in der Traditionsgaststätte Dresden 1900, die ich schon seit den 90er Jahren kenne. 
Mit der S-Bahn fuhr ich vom Hauptbahnhof Dresden nach Pirna zrück.


25.10.2026
Am Vormittag sah ich mir Pirna an. Pirna hat eine sehr schöne Altstadt, Markt und einige Cafes. Ich stieg zum Sonnenstein hinauf und genoß die Ausicht auf die Felswände an der anderen Seite der Elbe.
 

     


Die Sächsische Dampfschiffahrt

Die Flotte der Sächsischen Dampfschiffahrt besteht derzeit (Ende 2023) aus neun Raddampfern (genauer: Seitenraddampfer), gebaut zwischen 1879 und 1929. Diese Reederei-internen Personendampfer werden mit dem Präfix PD (für Personendampfer) vor dem Schiffsnamen versehen. Zur Flotte gehören weiterhin zwei Motorschiffe (Präfix MS), welche als „Salonschiffe“ bezeichnet werden.
Die Schiffe befahren die Elbe nach Fahrplänen von 
Bad Schandau bis Seußlitz und passieren dabei Sehenswürdigkeiten der Region wie die Brühlsche Terrasse, das Blaue Wunder, Schloss Pillnitz, die Festung Königstein und die Sächsische Schweiz.
Die als technisches Denkmal geschützten Seitenraddampfer haben historische Ruderhäuser und seitliche Schaufelräder in wappenverzierten Radkästen. Sieben von ihnen stammen aus dem 19. Jahrhundert: Stadt Wehlen (1879), Diesbar (1884), Meissen (1885), Pillnitz (1886), Krippen (1892), Kurort Rathen (1896) und Pirna (1898). Die Diesbar wird als einziger Raddampfer der Flotte noch mit Kohle befeuert; die anderen Dampfer wurden auf Heizölfeuerung umgebaut. ...... weiterlesen  (Wikipedia)


   

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Die Frauenkirche (offiziell: Kirche Unserer Lieben Frauen) ist ein evangelischer Sakralbau am Neumarkt in Dresden. Der 91 Meter hohe Kuppelbau wurde 1726 bis 1743 im Auftrag des Rates der Stadt von George Bähr geschaffen. Nach der Zerstörung 1945 blieb die Frauenkirche eine Ruine, bevor sie 1993 bis 2005 wiederaufgebaut wurde. Sie gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock. ..... weiterlesen


Am Nachmittag fuhr ich mit S-Bahn von Pirna nach Krippen und mit der Fähre nach Bad Schandau, um mit der Kirnitzschalbahn (einebeinahe schon historische Staßenbahn) zu den Lichtenhainer Wasserfällen zu gelangen.
In der Straßenbahn lerne ich eine junge Famile aus Berlin mit zwei aufgeweckten Jungs, die mich einfach mit zum Felsentor Kuhstall und zur Himmelsleiter mitnahmen.
Der Familienvater sicherte mich ab, damit ich nicht rückwärts von der Himmelsleiter in den Himmel hinauffahre.   

 
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Die Berliner Familie Himmelsleiter    Es gab 2 Möglichkeiten für den Abstieg

Als wir wieder unten ankamen, sahen wir uns noch die Lichtenhainer Wasserfälle an und kehrten im Gasthof nebenan ein.
Mit der Straßenbahn fuhren wir gemeinsam nach Bad Schandau hinunter, und ich ffuhr mit der Fähre nach Krippen hinüber und mit der S-Bahn nach Pirna zurück. 



Am 26.10.2026 fuhr ich von Pirna nach Theresienstadt, 83 km, und sah mir die KZ-Gedenkstätte an.
Von dort fuhr ich mit 2 Übernachtungn nach Landsberg am Lech zurück, 468 km.

Es waren faszinierende Urlaubstage. 

 
 



Touristik-Institut Landsberg
Bertold Jetschke (Rothschild)
www.touristik-i.de